Die Idee des MaStaMo Netzwerks ist es, selbstorganisierte und hierarchiearme Freiräume zu öffnen und zu ermöglichen. Freiräume, für einen konstruktiven und lösungsorientierten Umgang mit Herausforderungen und Problemen die unser Zusammenleben auf dieser Welt betreffen. Freiräume in denen Menschen ihre Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Herzensprojekte und Visionen für eine gerechte, friedliche, naturverträgliche, kurz enkeltaugliche Welt teilen und weiterentwickeln können und darüber im Austausch sein können. Freiräume für Austausch, Vernetzung und Inspiration.

Selbstorganisierete, hierarchiebewusste, wohlfühl Organisationsstruktur

Das jährliche Skill Sharing Camp und die Mini MaStaMos werden vom MaStaMo Netzwerk getragen. Finanzielle und strukturelle Unterstützung erhält das Netzwerk von der BUNDjugend NRW. Das MaStaMo Netzwerk ist aktuell so strukturiert, dass es einem selbstorganisierten Koordinationkreis gibt, der sich in weitere Kreise aufgliedert. Du kannst zu den Treffen des Netzwerks kommen oder dich auch nur in einem der Kreise einbringen, du bist willkommen! Meld dich einfach bei uns!

Die Philosophie

Machen Statt Motzen…
…steht für uns dafür, gesellschaftliche Herausforderungen und Probleme nicht nur zu kritisieren, anzuprangern und dagegen zu protestieren, sondern praktisch und lösungsorientiert Alternativen auszuprobieren, sich darüber auszutauschen und sie weiterzuentwickeln.

Freiräume…
…zu schaffen ist unsere Intention, MaStaMo sehen wir als einen großen Freiraum für Gestaltung und Entfaltung, für eine friedliche, gerechte und naturverträgliche Welt, der nach Belieben genutzt werden kann.

Selbstorganisation…
…steht sowohl für unsere Planungsprozesse, als auch unsere Veranstaltungen selbst. Mit selbstorganisierten Gruppen bereiten wir unsere Veranstaltungen mit dem Ziel vor, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, damit ein Experimentier(t)raum zum gestalten und entfalten enstehen kann. Das Planungsteam bestellt weder Catering, Putzcrew noch Referen*innen, sondern die Veranstaltungen werden gemeinschaftlich und selbstorganisiert getragen. Das Programm, Kochen und das Erledigen auch aller weiteren Aufgaben wird von der Gemeinschaft gestemmt. Dabei kann jede*r so viel Verantwortung übernehmen und so viel einbringen wie er*sie möchte. Dankenswerter können die Planungsgruppen auf strukturelle und finanzielle Unterstützung der BUNDjugend NRW bauen.

Hierarchieabbau…
…ist unser Ziel für unsere Vanstaltungen und Aktivitäten, aber auch dessen Vorbereitung und Organisation. Uns ist bewusst, dass auch MaStaMo nicht gänzlich frei von Hierarchie sein wird. Aber wir wollen Hierachien bewusst und kritisch begegnen und daran arbeiten sie transparent zu machen und abzubauen. Wie wir das auf dem Camp machen findest du hier und im Bezug auf die Organisation hier.

Erprobung gesellschaftlicher Alternativen…
…ist die Idee des MaStaMos. Denn in vielen Bewegungen wird der Ruf nach einem Systemwandel immer lauter und das Bewusstsein, dass es insbesondere mit unserem jetzigen Wirtschaftssystem so nicht weitergehen kann, wird immer größer. Damit drängen sich besonders zwei Fragen auf: Wie schaffen wir den Wandel? Und: Wie sieht es eigentlich danach aus? Mit Wunsch und Willen für Veränderung erproben wir nach dem Prinzip des „Machen statt Motzens“ den Umgang mit genau diesen Fragen und setzten uns so mit gesellschaftlichen Alternativen auseinander.

Do it yourself…
…bedeutet für uns zweierlei: Erstens die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wir hoffen weder auf Politik noch Wirtschaft, sondern gestalten gemeinsam jetzt die gesellschaftliche Transformation, wie wir sie uns vorstellen und erhoffen. Zweitens sind unsere veranstaltungen oft praktisch orientiert: Wir bauen, basteln, nähen, stricken und kochen uns selbst einen großen Teil dessen was wir zum Leben brauchen. Das ist nicht nur ökologisch und nachhaltig, sondern steht für uns auch in Verbindung mit der Idee einer Postwachstumsökonomie.

Tauschen & Teilen…
…wollen wir Wissen, Fähigkeiten und Materielles. So wollen wir voneinander lernen, uns weiterbilden und materielle Dinge, die wir nicht mehr benötigen, an Menschen weitergeben, die sie gebrauchen können.



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