Die Idee des MaStaMo


Machen Statt Motzen…
…steht für uns dafür, gesellschaftliche Herausforderungen und Probleme nicht nur zu kritisieren, anzuprangern und dagegen zu protestieren, sondern praktisch und lösungsorientiert Alternativen auszuprobieren, sich darüber auszutauschen und sie weiterzuentwickeln.

Freiraum…
…zu schaffen ist unsere Intention. Das Programm des Camps entsteht aus dem, was die Teilnehmenden an Wissen, Fähigkeiten und Interessen mitbringen. Auf dieser Grundlage kann morgens im Plenum das Tagesprogramm entstehen. So wird das MaStaMo zu einem großen Freiraum für Gestaltung und Entfaltung, der nach Belieben genutzt werden kann.

Erprobung gesellschaftlicher Alternativen…
…ist die Idee des MaStaMos. Denn in vielen Bewegungen wird der Ruf nach einem Systemwandel immer lauter und das Bewusstsein, dass es insbesondere mit unserem jetzigen Wirtschaftssystem so nicht weitergehen kann, wird immer größer. Damit drängen sich besonders zwei Fragen auf: Wie schaffen wir den Wandel? Und: Wie sieht es eigentlich danach aus? Mit Wunsch und Willen für Veränderung erproben wir nach dem Prinzip des „Machen statt Motzens“ den Umgang mit genau diesen Fragen und setzten uns so mit gesellschaftlichen Alternativen auseinander.

Do it yourself…
…bedeutet für uns zweierlei: Erstens die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wir hoffen weder auf Politik noch Wirtschaft, sondern gestalten gemeinsam jetzt die gesellschaftliche Transformation, wie wir sie uns vorstellen und erhoffen. Zweitens ist das Camp sehr praktisch orientiert, wir bauen, basteln, nähen, stricken und kochen uns selbst einen großen Teil dessen was wir zum Leben brauchen. Das ist nicht nur ökologisch und nachhaltig, sondern steht für uns auch in Verbindung mit der Idee einer Postwachstumsökonomie.

Tauschen & Teilen…

…wollen wir in diesen vier Tagen Wissen, Fähigkeiten und Materielles. So wollen wir voneinander lernen, uns weiterbilden und materielle Dinge, die wir nicht mehr benötigen, an Menschen weitergeben, die sie gebrauchen können. Das Teilen von Wissen und Fähigkeiten wird in den verschiedenen Workshopphasen stattfinden und natürlich auch zwischendurch, während des gesamten Camps. Das Tauschen von Materiellem kann über unsere Tausch- und Schenkecke passieren.

Selbstorganisation…
…steht sowohl für den Planungsprozess, als auch das Camp selbst. Eine junge Gruppe von etwa 10 Leuten bereitet das Camp mit dem Ziel vor, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Experiment MaStaMo starten kann. Dabei kann die Planungsgruppe dankenswerterweise auf personelle wie finanzielle Unterstützung der BUNDjugend bauen. Doch das Planungsteam bestellt weder Catering, Putzcrew noch Entertainer, sondern wir erstellen unser Programm, Kochen und erledigen auch alle weiteren Aufgaben selbst. Jede*r kann so viel Verantwortung übernehmen, wie er*sie möchte.

Hierarchieabbau…
…ist unser Ziel für das Camp. Uns ist bewusst, dass auch das MaStaMo nicht gänzlich frei von Hierarchie sein wird. Deshalb wollen wir die Hierachien abbauen und transparent machen. Genaueres werdet ihr kurz vor dem MaStaMo und auf dem Camp selbst erfahren. Vor ab nur schon mal so viel: Besonders wichtig ist uns der Abbau von Wissenshierarchien und deshalb werden wir versuchen alles Wichtige an Wissen für alle Teilnehmenden offen zu legen.

Veganes Essen…
…werden wir gemeinsam aus biologischen Zutaten auf dem Camp zubereiten. Einige der Lebensmittel bekommen wir von Foodsharing Dortmund, der Solidarischen Landwirtschaft unseres Gastgeberhofes und von Biolebensmittelherstellern gespendet.

Berichte von den letzten beiden MaStaMo’s

2016

2015



Impressum und Disclaimer